So können Sie ganz einfach Ihr Auto verkaufen

Auto verschrotten oder verkaufen

Sie sind im Besitz eines älteren Fahrzeugs und schon wieder steht eine größere Reparatur an? Vielleicht stellen Sie sich nun die Frage, ob sich die Reparatur überhaupt noch lohnt oder on Sie vielleicht besser das Auto verkaufen, bzw. verschrotten lassen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Wenn das Auto nicht mehr fahrbereit ist

Viele Fahrzeughalter denken bei einem nicht mehr fahrbereiten Auto oft an einen Verkauf. Dieser Gedanke kommt immer dann auf, wenn entweder eine große Reparatur ansteht oder das Fahrzeug nach einem Unfall vielleicht einen wirtschaftlichen Totalschaden erlitten hat. Nun haben Sie die Wahl: Bringen Sie Ihr Auto zum Verschrotten zur Autoverwertung Frankfurt oder möchten Sie versuchen Ihr Auto zu verkaufen. In manchen Fällen ist dies durchaus noch möglich und kann sich sogar lohnen. 

 

Auch wenn der Schrottplatz Ihr Auto aufkaufen sollte, werden Sie nur einen geringen Preis erreichen können. Denn für den Schrotthändler ist nur der momentane Schrottpreis relevant. Bevor Sie es also zu einem Verwerter bringen, sollten Sie mit einem Händler Kontakt aufnehmen. Denn oft kommt es vor, dass Sie dort noch mehr Geld erhalten als Sie denken. Für andere Käufer könnte Ihr Auto nämlich durchaus noch interessant sein. Vielleicht nutzt es jemand als Ersatzteillager oder ist Bastler und möchte es wieder instand setzen. 

Auto selbst ausschlachten?

Vielleicht haben Sie aber auch die Idee, dass Sie Ihr Auto selbst ausschlachten und die Teile zum Beispiel im Internet gewinnbringend verkaufen können. Dies lohnt sich in der Regel nur bei hochwertigen Fahrzeugteilen oder teurem Equipment. Meist lohnt sich die Arbeit und Zeit die Sie hier investieren müssen aber nicht. Am Ende haben Sie auf jeden Fall noch die Karosse im Garten stehen, die Sie am Ende abtransportieren lassen müssen. Da an der nackten Karosse kaum was verdient werden kann, ist es auch sehr schwer diese noch loszuwerden. 

Ihr Fahrzeug ist noch fahrbereit?

Sollte Ihr Fahrzeug allerdings noch fahrbereit sein, kann es sich aus oben genannten Gründen durchaus lohnen, wenn Sie Ihr Auto verkaufen. Hier stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Entweder inserieren Sie in einer der beliebten Autobörsen im Internet oder versuchen eine Anzeige in Ihrer Tageszeitung zu schalten. Auch eine Händleranfrage kann durchaus sinnvoll sein. Besonders dann, wenn Sie mit dem Gedanken spielen sich einen Neuwagen zu kaufen. Hier können Sie Ihr altes Auto vielleicht in Zahlung geben. 

Ihr Auto lässt sich nicht mehr verkaufen

Sollte sich Ihr Auto tatsächlich nicht mehr verkaufen lassen, dann bleibt nur noch der Weg zum Autoverwerter. Dieser entfernt häufig die noch brauchbaren Ersatzteile und bereitet diese für einen Weiterverkauf vor. 

 

Wurden alle brauchbaren Teile entfernt, beginnt nun die Demontage. Im ersten Schritt werden alle Flüssigkeiten entfernt und gesammelt. Anschließend werden diese umweltgerecht entsorgt. Dann werden die Reifen und die Airbags entfernt und das Fahrzeug landet in der Autopresse. Auf diese Weise lassen sich die Schrottautos besser transportieren. Denn anschließend werden diese geschreddert und die Einzelteile sortiert. Dies geschieht in drei Gruppen: Kunststoff, Stoff und Metall. Da ein durchschnittliches Fahrzeug im Schnitt aus mehr als 60 Prozent Metall besteht, ist es auch für die Schrotthändler so interessant. Oft werden die defekten Fahrzeuge vom Autoverwerter auf Wunsch auch kostenlos bei Ihnen abgeholt. Oft kümmern die Unternehmen sich auch um die Abmeldung Ihres Autos. 

Das Fahrzeug wird stillgelegt

Als Fahrzeughalter sind Sie verpflichtet, wenn Sie ein Altfahrzeug entsorgen, dass Sie sich an eine zertifizierte Annahmestelle wenden. Lassen Sie Ihr Auto zum Beispiel einfach am Straßenrand stehen, müssen Sie mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen. Der Autoverwerter stellt Ihnen bei der Übergabe einen entsprechenden Verwertungsnachweis aus, den Sie auch zur Abmeldung des Autos benötigen. Wenn Sie Ihr Auto ins Ausland verkauft haben, müssen Sie dies ebenfalls belegen können. Dies gilt zum Beispiel für den Export in Drittländer, wo alte Autos verschiedener Marken immer gesucht werden. 

 

Um die Kosten müssen Sie sich in der Regel keine Gedanken machen. Alle Fahrzeughersteller sind dazu verpflichtet worden, Ihre Altfahrzeuge kostenlos zurückzunehmen und die Kosten für die Verwertung zu übernehmen. Dazu muss der Hersteller Ihnen lediglich einen Schrottplatz im Umkreis von 50 km nennen. Wichtig zu wissen ist allerdings, dass Ihr Auto nicht im Vorfeld ausgeschlachtet wurde. Fehlen wichtige Teile wie der Katalysator, das Getriebe oder der komplette Motor, muss eine Kostenübernahme nicht erfolgen. 

Die Verwertungsquote

Verwertungsbetriebe sind bereits seit 2015 dazu verpflichtet eine Verwertungsquote von mindestens 95% vorzuweisen. Plastikteile und Altmetalle werden dabei einfach wieder dem Kreislauf zugeführt. Stoffflusen eignen sich nach der Verwertung beispielsweise als Trockenmittel und können so etwa Kohle ersetzen. In der heutigen Zeit kann fast jedes Teil aus Ihrem Auto wiederverwertet werden was auch daran liegt, dass Blei, Quecksilber oder sonstigen Schwermetallen nur noch begrenzt eingesetzt werden dürfen.