So kaufen und verkaufen Sie Schrott gewinnbringend

Schrott verkaufen Frankfurt

Der An- und Verkauf von Schrott kann ein lukratives Geschäft sein, wenn man genau weiß was man macht. Sie können hier viel Gewinnen, aber auch schnell alles verlieren. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Möchten Sie sich mit einem Schrotthandel selbstständig machen, benötigen Sie neben dem Internet einen Trennscheider, einen Magneten und eventuell ein Analysegerät. Verfügen Sie über die entsprechenden Vorkenntnisse ist das ein guter Anfang. Sollte dies nicht so sein, sollten Sie sich diese vor Geschäftseröffnung aneignen. Was Sie noch benötigen ist einen Lagerplatz und einen LKW zum Transport des Schrottes. Denn wenn Sie Ihren gesammelten Schrott abholen lassen, werden Sie auch einen niedrigeren Preis erhalten. Bei großen, sperrigen oder besonders schweren Teilen kann dies trotzdem sinnvoll sein. 

Schrottart bestimmen

Schrott ist dabei nur der Oberbegriff, der für die Metallteile angewandt wird, die entsorgt werden sollen. Für Sie ist es wichtig, dass Sie die verschiedenen Metalle unterscheiden können. Denn nur so ist es möglich auch den exakten Wert zu ermitteln. Auch wenn dies nicht immer ganz einfach ist, gibt es einige Wege um dies zu bestimmen.

 

Am sichersten ist es für Sie, wenn Sie ein Analysegerät kaufen. Dies kann ruhig gebraucht sein, damit Sie sich am Anfang Kosten sparen. Hiermit können Sie die verschiedenen Metalle am einfachsten unterscheiden. Ohne Analysegerät ist es schwer die Legierungen zu bestimmen. Aus diesem Grund sollten Sie Ihrem Kunden anbieten, dass Sie circa 70 Prozent des angenommenen Wertes zahlen. Kaufen Sie Herde, Spülen oder Waschmaschinen können Sie davon ausgehen, dass diese über einen Chromanteil von 13 Prozent verfügen.

 

Aluminium und Stahl ist leicht zu unterscheiden. Aluminium ist nicht nur deutlich leichter, sondern auch nicht magnetisch.

 

Stahl unterscheidet man zwischen Edelstahl und einfachem Stahl. Ist dieser nicht magnetisch ist es entweder Edelstahl, Nickel oder Chrom. 

 

Sie können aber auch Fortbildungskurse besuchen. Hier lernen Sie alles Wichtige über Metalle und dessen Beschaffenheit. 

Täglich neue Preise

Metalle werden an der Börse gehandelt was bedeutet, dass sich die Preise für Sie täglich ändern können. Diese sollten Sie immer genau im Auge halten. Informieren können Sie sich darüber im Internet. Einige Seiten bieten Ihnen auch einen Newsletter an. So erhalten Sie jeden Tag eine Mail mit den aktuellen Preisen. 

 

Bevor Sie Ihr Gewerbe anmelden, sollten Sie sich aber auch nach den Abnehmern erkundigen. Es ist deutlich angenehmer, wenn sich dieser in Ihrer Nähe befindet, so dass Sie nicht viele Kilometer fahren müssen, bevor Sie Ihren gesammelten Schrott verkaufen können. Sortieren Sie vor dem Kauf aber alle Metalle. Für reinen Schrott erhalten Sie nämlich deutlich mehr als für Mischschrott. Entfernen Sie ebenfalls wenn möglich alle fremden Bestandteile wie Folien oder Betonreste. 

 

Aber es gibt noch weiter Faktoren die für den Preis verantwortlich sind. Hierzu gehören das Angebot und die Nachfrage, die Qualität und manchmal auch die Menge die Sie verkaufen können.

 

Aber mit ein wenig Glück können Sie in diesem Beruf wirklich erfolgreich sein. Und eine Vorbildung ist für diesen Beruf auch nicht notwendig. Wenn Sie möchten müssen Sie nur das Gewerbe anmelden und können sofort loslegen.

 

Bevor Sie den Schrott aber wegfahren, sollten Sie sich verschiedene Angebote einholen. Schrottpreise sind nicht gebunden und jeder Händler kann hier den Preis selbst bestimmen. Besonders begehrt ist Kupfer, dessen Preise immer weiter steigen. Ein Grund dafür ist, dass mehr Kupfer benötigt wird als produziert werden kann. Zudem kann Kupfer fast vollständig recycelt werden. Leider gibt es dadurch auch immer mehr Diebstähle zu verzeichnen. Sollten Sie Ihre Altmetalle lagern, müssen Sie auch hierauf achten.